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Gott schuf Menschen…Die Entstehung der Zerstörung

Dr. Deborah Thiele, Frankfurt(Germany), 13. Oktober 2015

 

Nach biblischer Überlieferung lautet die Schöpfung so „am Anfang schuf Gott Himmel und Erde… das Himmelsgewölbe, Licht… zufolge Tag und Nacht, … Pflanzen und Tiere“, schlussendlich schuf Gott Menschen sogar nach seinem Ebenbild. Dann herrschen auf der Erde Chaos, Kriege und Zerstörung also viele Probleme. Kein Wunder, dass Gott einen Tag zur Ruhe gestellt hat. Um die Probleme auf der Welt zu beheben, sandte Gott seinen liebenden Sohn zu den Menschen, -wobei die Menschen es wieder vermasselten-, indem die Menschen seinen Sohn an das Kreuz vielmehr in den sicheren Tod schickten. Der Schöpfungsbericht entstand in einer Ära, in der über Israel Zeiten chaotischer Verwüstung und Entwurzelung herrschten. Viele Menschen sahen sich fremde Naturgottheiten schutzlos ausgeliefert. Deshalb erinnerten die Berichter in dieser Epoche daran, dass der Gott Israels die Welt selbst geordnet und sich damit als HERR der chaotischen Mächte der Natur erwiesen hatte. Das Ebenbild Gottes ist zugleich als Menschenwürde zu verstehen, sodass alle Menschen die gleiche Würde haben. Alle Menschen, Männer und Frauen, haben die gleiche Würde, weil Gott sie nach seinem Ebenbild geschaffen hat. Mit der Würde ist den Menschen auch Freiheit, Selbstbestimmung, Macht und Verantwortung gegeben.

Seit die Flüchtlinge nach Europa strömen, beherrscht überall Unruhe. Man möchte nicht mehr anhören, was passiert ist. Man spendet Geld für die Flüchtlinge, sammelt Kleidung, Schuhen und die Dinge, die man sonst noch im Leben braucht. Konfirmanden gehen auf die Straße mit einem Plakat, auf dem „Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst (Lev. 19,34.)“ steht, das soll „Willkommen in Deutschland“ heißen. In der Kirche wird momentan nur über die „Nächstenliebe bzw. Feindesliebe“ gepredigt. Die Feindesliebe im Bezug auf die Nächstenliebe existiert tatsächlich allein nur in der christlichen Religion, -nur im Christentum, was uns so stolz macht. Deutschland war noch nie so beliebt wie derzeit. Nur nach Deutschland: „to Germany!“.

Viele Menschen wollen ihr neues Zuhause in Deutschland/Europa suchen, obwohl sie super reiche Staaten wie z.B. Saudi Arabien, Kuwait und Dubai und Co. direkt als Nachbarland haben, während die reichen Golfstaaten vollklimatisierte Zelte in der Wüste aufbauen, die jedoch leer stehen. Die Probleme mit den Flüchtlingen gehören nicht nur Europa, sondern auch Afrika! Die Kapernaum-Kirche in Hamburg wird zur Moschee verwandelt, finanziert durch eine Millionenspende aus Kuwait. Hoffnungen für Muslime, die nach Deutschland strömen, in den Saud‑Arabien angekündigt hat, für die Flüchtlinge 200 neue Moscheen in Deutschland zu finanzieren.

   
Syrian protesters in Berlin(left)/German Parliament(right). photos: Su-Kyung Han

Die superreichen arabischen Länder nehmen die Flüchtlinge nicht auf, überlassen den Anderen die Probleme, aber Christen schreien: „Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten“. Die Kirchensteuereinnahmen (katholisch und evangelisch) sind enorm hoch. Die Tendenz steigt jährlich, allein evangelisch werden ca. 4,8 Milliarden eingenommen (Davon werden weniger als 200 Millionen ausgegeben), dennoch werden die Kirchen weiter verkauft, leider ist die Kapernaum-Kirche kein Einzelfall. Selbstverständlich müssen die Flüchtlinge, die Hilfe und Schütz nötig haben, beschützt werden. Denn Gott ist der Beschützer der Armen und Schwachen. Das gilt auch den Menschen, die schon in Deutschland leben, die selber wenig zum Leben haben. Sie müssen zum Teil ihre Wohnungen für die Flüchtlinge freimachen, und manche Schulen werden sogar Flüchtlingen zur Verfügung gestellt, Sportunterricht ist im manchen Ort kaum möglich.

In einigen Flüchtlingsheimen oder Flüchtlingslagern, wo die Menschen sich aufhalten, läuft nicht alles optimal und friedlich. Sie wollten hier in Deutschland Frieden haben, keine Angst vor Krieg haben, sie wollten den fürchterlichen Krieg hinter sich lassen, dennoch fangen sie selbst neuen Krieg in Gastland an, indem sie sich gegenseitig verprügeln und randalieren. Viele Frauen werden von moslemischen Männern gezwungen, zu verschleiern und was, alles von Frauen überreicht bekommen, werden weggeschmissen. Christen werden oft von anders gläubigen gemoppt und angegriffen. Mit gesundem Menschenverstand kann man das nicht verstehen.

Die Ursache einer gewaltigen Prügelei sei ein 17 jähriger Pakistaner. Er habe ein 11 jähriges syrisches Mädchen belästigt. Welcher Vater würde solche Tat gut heißen, folglich endet sie in einer Massenschlägerei. Der 17 Jähriger hat unterwegs mit Sicherheit Vieles durchmachen müssen, und endlich angekommen, fällt ihm nichts Besseres ein als kleines Mädchen zu belästigen, so ein hoffungsloser Fall! Leider ist dieser weder erster noch letzter.

Wir müssen ja tolerieren, als ob es nicht geschehen wäre. Toleranz bedeutet nicht ignorieren! Das Wort ist meist missbraucht und falsch verstanden. Tolerieren verlangt gegenseitige Rücksicht, Respekt und Hingabe, keinesfalls einseitige Opferung und Belastung. Die Menschen haben nicht nur Recht, sondern auch Pflicht. Sie müssen erst Pflicht erfüllen, bevor sie Recht fordern. Menschenmassen werden weiter versuchen, übers Meer nach Europa zu erreichen, das gelingt nicht immer. Wir schauen elend zu. Die Menschen, die in die Züge nach Österreich oder Deutschland drängen, werfen kein gutes Licht auf uns. Vor ein paar Jahren verbrannten die Menschen deutsche Fahnen, heute tragen sie sie hoch mit der Schrift „Thank You, Mama“.

Vor 2000 Jahren waren die Menschen nicht besser; jene, die „Hosianna“ schrien, forderten ebenfalls den Tod Jesu Christi. Meiner Meinung nach hat der Teufel die Welt schon längst verlassen, weil die Menschen die Rolle des Teufels besser spielen. Warum zum Teufel sollte der Teufel bei uns wohnen? Was wir auf der Erde tun, sieht nicht nach dem Ebenbild Gottes aus, es sieht ihm nicht einmal annähernd ähnlich. Es fällt Gott bestimmt sehr schwer, die Welt so zu sehen.

Wir könnten noch Hunderte weitere Flüchtlingsheime bauen, wir könnten tausend bauen, trotz unserer Bemühungen reicht es aber nicht. Es werden weiterhin Waffen in Kriegsgebiete geliefert. Schlepper wollen weiterhin seriöses Geschäft mit den Flüchtlingen machen, indem sie sie nach Europa bringen. Alle Flüchtlinge willkommen zu heißen ist nicht die optimale Lösung. Wir können nicht alle Menschen willkommen heißen, weil wir damit das grundsätzliche Problem nicht lösen können. Mag ja sein, dass es durch diese Asylpolitik zum ersten Mal gelingt, den Friedensnobelpreis nach Deutschland zu holen, aber Andere müssen dafür die Zeche zahlen. Solange wir nur oberflächlich mit dem Problem auseinandersetzen, warten weitere Konfrontationen auf uns. Denn das Problem hat gerade erst angefangen.

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