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Die zwei geteilte Stadt Mainz

“Welcome Mr. Bush!” vs “Not Welcome, Mr. Bush!”
Mainz, den 23. Februar 2005, Su-Kyung Han
Not welcome Mr. Bush Bush visit Mainz God bless america
photo: Su-Kyung Han
Am Tag des Arbeitsbesuches des US Präsidenten George W. Bush bemühten sich Bundeskanzler Schröder und Präsident Bush um die Wiedergutmachung für die belastete transatlantische Beziehung in der Vergangenheit. „Das ist Vergangenheit“, sagte Schröder nach dem Gespräch mit Bush. Bush würdigte die Hilfeleistung Deutschlands bei der Ausbildung irakischer Soldaten und Polizisten sowie den Schuldenerlass für das Land, und sogar hatte er volles Verständnis fürs „zurückhaltende“ Engagement Deutschlands bei der Irakfrage. So schienen der Streit und die harte Auseinandersetzung über den Irakkrieg die bereits vergessene Sache „Schnee von gestern“ zu sein.
Anti conflict team policemen Musicians
photo: Su-Kyung Han
Anders als damals, als sein Vater, George Bush sen., 1989 Mainz besucht hatte, genoss Bush diesmal die „menschenleere angenehme“ Stadt Mainz, „Welcome Mr. Bush!“. Es war unmöglich, dass ein einziger Mainzer seine Gastfreundlichkeit zeigen und Bush herzlich begrüßen konnte, der Sicherheit wegen, hieß es. Bush ist ja die „unnahbarste“ Person der Welt. Stattdessen mussten Mainzer den Verzicht auf die Bewegungsfreiheit in Kauf, was niemandem gefiel.
Closed sewer Flags of Mainz, America and Germany Closed business
photo: Su-Kyung Han
Im Gegensatz zur willkommenen Herzlichkeit des Bundeskanzler Schröders riefen zu diesem Anlass die Friedensaktivisten zur Demonstration und Kundgebung in Mainz auf, so löste Bush Proteste bundesweit aus, und die Friedensbewegung wurde wieder aktiv. Beteiligt waren an der Kundgebung alle Friedensaktivisten aus aller Welt, insbesondere aus Irak, Iran, Syrien sowie USA, es sprachen u.a.: Dave Carson (Irakkriegverweigerer, USA), Peter Gingold (Bundessprecher VVN-BdA), Prof. Maris Mies (Globalisierungskritik), Tobias Pflüger (MdEP, IMI), John Catalinotto (AUS, International Action Center) und Dr. Mahammad J. Hades (Arzt, Falluja). So zeigten anti-Bush-Demonstranten, etwa 12 zwölftausend, vor dem Stadthaus auf der Kaiserstrasse ihre Unzufriedenheit, unter dem Slogan „Not welcome, Mr. Bush!“.
People with peace flag peace dog Man with sun flowers Fountain
photo: Su-Kyung Han
„Bush will dabei die Zusammenarbeit mit den Staaten der EU im „Kampf gegen den Terror“ vertiefen. Aber der Krieg der USA gegen den Irak ist selbst terroristisch und Quelle immer neuer Gewalt. Er geht einher mit der Verletzung der Menschenrechte, der Missachtung internationaler Übereinkünfte und ökologischer Verantwortungslosigkeit: All dies ist Folge eines rücksichtslosen Gewinn- und Machtstrebens im Rahmen der neoliberalen Globalisierung“.

Sie forderten zugleich: „Schluss mit der Militärgewalt gegen die Zivilbevölkerung im Irak, Beendigung der Besatzung, Selbstbestimmung der Bevölkerung im Irak, Bestrafung aller Verantwortlichen für Folter und Angriffe gegen Zivilisten, Schluss mit der Beteiligung von NATO, EU und Bundeswehr am Krieg im Nahen und Mittleren Osten, keine militärische Intervention im Iran, Wiedergutmachung für die Kriegsschäden durch die „Koalition der Willigen“. „Um die drängenden Probleme der Menschen global friedlich zu lösen zu können, braucht die Welt keine Kriege, sondern solidarische Zusammenarbeit“, hieß es.

둘로 갈라진 도시 마인츠

“Welcome Mr. Bush!” vs “Not Welcome, Mr. Bush!”
한수경 , 마인츠
미국 대통령 조지 W. 부시의 독일 마인츠 방문때 쉬뢰더 독일수상과 부시 대통령은 그간 악화되었던 두나라 관계를 다시 회복시키려는 노력을 보였다 . “ 그건 다 지난 일 ”, 이라고 쉬뢰더는 부시와의 담화이후 말했고 , 부시는 이락군과 경찰 교육훈련 , 또 이락에게 준 부채탕감과 같은 독일의 도움을 높이 샀으며 , 더우기 독일의 이락문제에 대한 “ 적극적이지 않은 ” 참여활동에 대해서도 상당한 이해심을 나타냈다 . 지난 두나라간에 있었던 불화와 격한 마찰이 이젠 마치 “ 어제의 녹아버린 눈처럼 ” 잊혀진 문제가 되어버린 듯하다 .

1989 년 아버지 부시의 마인츠 방문때와는 달리 , 이번에 아들 부시는 “ 사람없는 편안한 ” 도시 마인츠를 즐겼는데 , 말 그대로 “ 부시 대통령 대환영 !” 이다 . 하지만 단 한명의 마인츠 시민도 손님접대로 부시에게 호의를 보이거나 , 따듯한 환영의 인사를 하기는 어차피 불가능한 일이었는데 , “ 안전문제 ” 때문이란다 . 하기야 부시는 이제 세상에서 가장 “ 접근하기 어려운 ” 인물이니까 말이다 . 그대신 마인츠 시민들은 , 아무에게도 맘에 들지 않는 일이지만 , 이날 활동의 자유를 포기했어야만 했다 .

쉬뢰더 수상의 부시 대환영과는 반대로 이번 부시방문을 기회로 평화주의자들은 마인츠에서 시위운동을 선전포고했고 , 이렇게 부시는 전국적으로 항의 분위기를 일으키며 , 평화운동이 다시 활기를 띠기 시작했다 . 항의 시위는 세계 각국사람들이 모여든 가운데 진행되었는데 , 특히 , 이락 , 이란 , 시리아 , 또 미국에서 온 참가자들이 눈에 띄었다 . 연설자로는 Dave Carson ( 이락전쟁 반대자 , 미국 ), Peter Gingold (VVN-BdA 독일전국대변인 ), Maris Mies 교수 (Globalization 비평가 ), Tobias Pflüger (MdEP, IMI), John Catalinotto (International Action Center, 호주 ) 그리고 Dr. Mahammad J. Hades ( 의사 , 이락 팔루자 ) 등이 연단에 섰다 . 이렇게 약 만이천명이 모여든 가운데 , “ 반 - 부시 ” 시위자들은 카이저거리의 마인츠 시구청 앞에서 “ 부시를 환영하지 않는다 !” 란 슬로건을 내걸고 불만을 토로했다 .

“ 이제 부시는 EU 나라들과 힘을 합쳐 “ 테러투쟁 ” 에 더 열을 올릴 것이다 . 그러나 미국의 이락전쟁이야 말로 테러적 행위이며 , 새로운 폭력의 원상이다 . 부시는 민권을 위반하고 , 국제 협약을 무시하며 , 생태학 문제에 대한 책임을 부인한다 . 이 모든 것이 “ 신자유주의 글로벌화 ” 란 명목하에 자행된 이익과 권력추구에서 온 결과다 .”

동시에 이들은 “ 이락시민에 대한 군폭력 중단 ”, “ 점령 중단 ”, “ 이락인의 자치회복 ”, “ 민간인에 행한 고문과 공격에 대한 책임자 처벌 ”, “NATO, EU 와 독일군의 중동지역 전쟁참여 중단 ”, “ 이란의 군사적 중재 반대 ”, “ 전쟁동맹국가들에 의한 전쟁재해 복구 ” 등을 요구했다 . 특히 , “ 시급한 지구상의 문제들을 평화적으로 해결하기 위해선 , 세계에 전쟁이 필요한 것이 아니라 , 공동작업이다 ” 라고 역설했다 .
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