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photo: Afrika!Afrika!

Die sinnliche Entdeckung Afrikas

Ein magisches Zirkusereignis vom Kontinent des Staunens

 

Frankfurt am Main, Dezember, 2005

Fast zwei Jahre lang sind André Hellers Mitarbeiter in Afrika unterwegs gewesen. Zwischen Mali und Marokko, zwischen Ägypten und Südafrika, an allen Küsten und im Landesinneren sowie in der afrikanischen Diaspora haben sie faszinierende Künstler gefunden; Tänzer, Artisten, Musiker, Exzentriker und Akrobaten, die ihre Zuschauer mit Tempo, Energie und dem Ausdruck überschäumender Lebensfreude verführen. Ihr Zirkustheater will ein „sinnliches Vergnügen für Kinder und Erwachsene, für Arbeiter und Intellektuelle“ bieten.

Bisher kannte man den Zirkus europäischer Herkunft mit Tiernummern, Hochseilakten, Zauberern und Clowns. Auch die russische Zirkuskunst ist uns unterdessen vertraut. André Heller selbst eröffnete dem westlichen Publikum 1989 die Welt des Chinesischen Zirkus. Jetzt, am 14. Dezember diesen Jahres, wird er AFRIKA! AFRIKA! erstmals in Frankfurt am Main präsentieren. Künstlerische Darbietung in höchster Vollendung und artistischer Mut verbinden sich dabei mit Freude und Begeisterung der Darsteller; nicht zuletzt durch diesen selbstbewussten Gestus sprühender Lebenskraft wird sich der Zirkus von anderen abheben. Was die Artisten trotz der verschiedenen Stile verbindet, ist die Stimmung des Aufbruchs. In ihrem Ensemble, in „einer unübertrefflich schönen Parade der Wunder“, offenbart sich die kreative Kraft des Kontinents.

Einhundertfünf Artisten, vierunddreißig Tänzer und dreizehn Musiker aus vielen Regionen Afrikas sind an der Show beteiligt. Viele von ihnen kommen aus einer der zwei afrikanischen Zirkusschulen, die Kooperationspartner dieses Projektes sind. Mit der materiellen und logistischen Unterstützung der Afrikanischen Zirkus GmbH & Co. KG entwickelten sie aus ihrer Kultur heraus die Beiträge für das Programm André Hellers.

Neben der Artistik bestimmen vor allem die Masken- und Kostümwelten, die Musik und der Tanz das Manegenereignis. Für die einmalige Verbindung von moderner afrikanischer Kunst und Artistik mit den großen Kulturtraditionen des Kontinents steht insbesondere der in der Pariser Diaspora lebende Choreograph Georges Momboye. In seiner Hand liegt ein Großteil der Inszenierung. Verbunden ist sie überdies mit einem einmaligen Raumerlebnis.

Auch der maurisch anmutende Zeltpalast, seine phantasievoll bemalten Innenwände und der mit Berberteppichen belegte Fußboden gehören zum Gesamtkunstwerk des reisenden Theaters. Wer es besucht, kann für Stunden in eine andere Welt eintauchen. Zu erleben ist sie während der Darbietungen sowie in den Pausen – im afrikanischen Café oder auf dem afrikanischen Markt mit den schweren Aromen exotischer Ferne. Manches davon mag unseren phantastischen Vorstellungen und mythischen Traumbildern entsprechen, anderes wirkt dagegen ausgesprochen überraschend. Ungewöhnliches zeigt eine zeitgenössische Galerie. Auch in ihr wird ein für die meisten neues Afrikabild zu sehen sein. Wie der Tanz und die Musik gehört die bildende Kunst zu den Ausdrucksformen, in denen sich die Afrikaner vornehmlich kontinental und weniger national verstehen.

photo: Afrika!Afrika!

So wie das Zirkustheater durch die Unterstützung der Zirkusschulen gleichsam aus Afrika heraus entwickelt wird, will es auch mit einem Teil seiner Einnahmen nach Afrika zurückwirken. Ein Euro von jeder verkauften Eintrittskarte wird in Zusammenarbeit mit der UNESCO und dem Goethe-Institut für die Förderung afrikanischer Kulturprojekte ausgegeben werden. Damit soll das Bemühen der Afrikaner unterstützt werden, sich mit ihrer kulturellen Identität, ihrem Zukunftsanspruch internationale Geltung zu verschaffen. Durch die UNESCO wurde dieses Engagement anerkannt, indem sie die Schirmherrschaft für AFRIKA! AFRIKA! übernommen hat. Schon in der Phase der Vorbereitung hatte Doudou Diène, der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen zu Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung, seine Sympathie für AFRIKA! AFRIKA! bekundet und das Unternehmen beratend begleitet.

 

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