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Das 55. internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg 06 eröffnet

60.000 Zuschauer erwartet

Mannheim/Heidelberg, November 2006
Am Donnerstag,16. November 2006, startete das 55. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg. Zehn Tage lang Qualitätskino in ganz spezieller Atmosphäre mit annähernd 60.000 Zuschauern liegen vor dem Publikum und den rund 1000 akkreditierten Gästen. Von 713 eingereichten Newcomer-Filmen wurden die besten 42 in das diesjährige Programm aufgenommen. Präsentiert werden zwei Weltpremieren, sieben Internationale Premieren, fünf Europapremieren und 24 Deutschlandpremieren. Ebenfalls im Programm laufen 14 Kurzfilme, ausgesucht aus 785 Einreichungen. Offizielle Eröffnung ist am 17. November 2006 um 20.30 Uhr mit der Weltpremiere von Michael Schorrs „Schröders wunderbare Welt“.
Filmfestival Mannheim - Heidelberg im Stadthaus, photo: Su-Kyung Han
photo: Su-Kyung Han

Am 18. November wird der „Master of Cinema“ Award an Aleksandr Sokurov im Stadthaus in Mannheim überreicht. Insgesamt 44 Regisseure aus Haupt- und Nebenreihen sind zu Gast.

Bei den 10. MANNHEIM MEETINGS vermittelt das Projekt-Team in diesem Jahr wieder über 1000 Meetings und zusätzliche informelle Gespräche zwischen Koproduzenten, Verleihern und Filmrechtehändlern. Die Verhandlungssumme der Projekte beträgt 54 Millionen Euro. Zum ersten Mal wurden auch Drehbücher angenommen, die noch im ersten Finanzierungsstadium stecken. Die Preise des 55. Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg werden am 25. November 2006 im Stadthaus in Mannheim im Rahmen einer Gala verliehen.

Gästebuch in Bildern: Interantioanles Filmfestival Mannheim-Heidleberg 1991 bis 2006

Pünktlich zum 55. Jubiläum gibt das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg ein Gästebuch heraus, das die internationalen Gäste des Festival von 1991 bis heute vorstellt.
Es beginnt zeitlich mit dem Abschied der damaligen Festivaldirektorin Fee Vaillant mit der 40. „Filmwoche“ von Mannheim und dokumentiert in Wort und Bild Hunderte von Gästen, die unter dem jetzigen Festivaldirektor Dr. Michael Kötz das Festival besuchten, darunter Regisseure, Schauspieler, Freunde des Festivals, Ehrengäste, Politiker, Journalisten und Mitarbeiter.

Zugleich ist das Buch eine Hommage an jene Gäste, die das Festival als „MASTER OF CINEMA“ ehrte. Es enthält die interessanten Reden von Festivaldirektor Kötz, die bislang jeweils nur einmal im Saal während der Preisverleihung zu hören waren. Die Meisterregisseure, die mit einem solchen Essay porträtiert werden, sind: Theodor Angelopoulos, Rainer Werner Fassbinder (2005), Otar Iosseliani, Edgar Reitz (2004), Raoul Ruiz (2003), Aleksandr Sokurov (2006), Wim Wenders (2004) und Zhang Yimou (2002).

Filme: Brüche in der Kindheit – „Die Kunst zu weinen“ und „Söhne“

Vor heiklen Themen scheuen die jungen Filmemacher des Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg nie zurück. In diesem Jahr setzen sich gleich zwei Filme mit dem Thema Kindesmissbrauch auseinander. Ein Thema, das zwar immer aktuell in den Medien ist, aber dennoch ein Tabuthema in der Gesellschaft.

Die Kunst zu weinen“ ist das Erstlingswerk von Peter Schonau Fog, dessen Abschlussfilm „Lille mænsk“ (2000), ein Kurzfilm, bereits auf mehreren Festivals ausgezeichnet wurde. Das Drehbuch schrieb der Däne selbst, zusammen mit Bo hr. Hansen.

Zum Inhalt des Films:

Papa weint jede Nacht und will sich umbringen. Nur wenn der kleine Allan seine junge Schwester dazu bringt, zu Papa zu gehen, beruhigt er sich. Die Unschuld des Kindseins und die Realität des Missbrauchs als konsequent stilisiertes bitterböses Melodram.

Der Norweger Erik Richter Strand machte bereits auf mehreren Festivals auf sich aufmerksam – sein Kurzfilm “Vanished” erhielt den Regiepreis beim Internationalen Filmfestival in San Jose. “Söhne” ist der erste Langspielfilm von Erik Richter Strand.

Zum Inhalt des Films:

Ein Bademeister macht in seiner Stadt Jagd auf den Verführer von Teenagern. Hinter dessen schrecklichem Zorn verbirgt sich ein Geheimnis. Ein spannender Psychothriller zu einem hier mutig aufgegriffenen Tabuthema. Opfer und Täter. Rache oder Vergebung. Paranoia oder gerechter Zorn. Hinter jeder Wut steckt ein Geheimnis. Hinter jeder Zärtlichkeit ein Verdacht. Am Ende siegt die Solidarität der Söhne, deren Jugend gestohlen wurde.

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