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„Today’s India” – eine Literaturmischung aus 24 Sprachen

Man nehme 24 Amtssprachen, 120 Regionalsprachen und Dialekte, über eine Milliarde
Menschen und 80.000 Bucherscheinungen pro Jahr. Das ist das literarische Indien von
heute.

 

Berlin/Frankfurt/Neu Delhi, 2006

Unter dem Titel „Today’s India“ präsentiert sich das Gastland Indien der Frankfurter Buchmesse vom 4. -8. Oktober 2006. Auf einer Fläche von 4.000 qm entsteht Indien in Frankfurt: 200 Verlage und 70 indische Autoren werden kommen, darunter so bekannte Namen wie Amitav Ghosh und Amit Chaudhuri, aber auch viel versprechende Newcomer wie Altaf Tyrewala oder Salma. Die offizielle Delegation des National Book Trust, Neu Delhi umfasst 40 Autoren. Die bekannte indische „Sahitya Akademi“ kommt mit dreizehn Autoren zur Buchmesse. Alle anderen indischen Schriftsteller reisen nach Deutschland auf Einladung ihrer deutschen Verlage. In ihren Büchern wird das Indien von heute lebendig: Mit feinem Gespür für Aktualität und Brisanz erzählen sie von der rasanten Entstehung der Urbanität, der Mega-Stadt als Kollektiverlebnis, der Rolle der Frau in der indischen Gesellschaft oder dem Zusammenleben verschiedener Religionen und Kulturen.

photo: Frankfurt book fair

National Book Trust

Der National Book Trust (NBT) in Neu Delhi, Initiator und Organisator des Gastlandauftrittes, hat im Vorfeld der Buchmesse ein Förderungsprogramm zur Übersetzung indischer Literatur gestartet. Von den 50 Buchtiteln, die nun erstmals in Deutsch, Französisch oder Spanisch vorliegen, stammen 14 aus indischen Regionalsprachen, die bisher noch nie übersetzt wurden. Die Neuerscheinungen werden erstmals einen umfassenden Eindruck von dem Reichtum an literarischen Themen, Sprachen und Persönlichkeiten des heutigen Indiens geben. Oder wie Nuzhat Hassan, die Direktorin des NBT, sagt: “Indien wird das Aroma der Saison“ sein.

„Today’s India” - India everywhere

Das moderne Indien, das sich schon Anfang des Jahres auf dem World Economic Forum in Davos der Welt präsentierte und auch Schwerpunkt der Hannover-Messe war, ist das erste Land, das bereits zum zweiten Mal nach 1986 Gastland der Frankfurter Buchmesse ist. Ein Indiz dafür, dass der Buchmarkt und die Literaturszene Indiens derzeit so interessant sind, wie wenige andere. „Wie rasant der Wandel ist, den das Land in den 20 Jahren erlebt hat, werden auf der Buchesse nicht nur die zahlreich angereisten Künstler, Autoren und Verlage dokumentieren, sondern auch Vertreter der boomenden indischen IT- und Druckereibranche.“, sagt Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse.

Die indische Verlagsbranche mit einem potenziellen Markt von 600 Millionen Lesern erzielt heute einen jährlichem Umsatz von 685 Millionen Dollar. 80.000 Bücher kommen in Englisch und den Regionalsprachen – die weitaus größte davon ist Hindi – auf den indischen Markt.

Kulturelles Rahmenprogramm

Der National Book Trust wird ab August 2006 ein deutschlandweites Kulturprogramm zu „Today’s India“ mit Ausstellungen, Konzerten, Bollywood-Festival, Kino- und Tanzvorführungen starten. Indische Autoren werden schon Wochen vor der Messe in verschiedenen Städten ihre Lesereisen starten. Sie werden in indischen Sprachen und in Englisch zu hören sein; die deutsche Übersetzung wird parallel von bekannten deutschen Schauspielern dargeboten. Die offizielle Auftaktveranstaltung zu „Today’s India“ wird am 3. Oktober 2006 in der Alten Oper Frankfurt mit der indischen Show „Dhwani – Die Klangwelt Indiens“ gefeiert.

India on the rise

Im Rahmen des neuen Themenschwerpunktes „Zukunft Bildung“ der Frankfurter Buchmesse wird am Eröffnungstag ein Trendkongress „India on the rise“ zum Thema haben. Prominente Sprecher werden über die indische Rolle in der Weltwirtschaft und die Herausforderungen der Globalisierung in Indien diskutieren.

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