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„Verantwortlich handeln – fair schenken“

Valentinstag: terre des hommes ruft zum Kauf von Blumen mit Sozialsiegel auf

Osnabrück, 14. Feburar 2008
Fairtrade-Siegel
photo: TransFair e.V.

Zum Valentinstag erinnert das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes daran, dass auf vielen Blumenfarmen ausbeuterische Arbeitsbedingungen herrschten. Betroffen davon seien insbesondere Frauen, die in den Anbauländern in Afrika und Lateinamerika für Hungerlöhne arbeiteten und oft ungeschützt giftigen Pestiziden ausgesetzt würden. „Unter dem Motto ‚Verantwortlich handeln – fair schenken’ rufen wir die Verbraucher in Deutschland dazu auf, zum Valentinstag gezielt Blumen aus fairem Handel zu kaufen“, erklärte Michael Heuer von terre des hommes. In über 1.000 Floristikgeschäften und einigen Supermarktketten gehören Blumen mit dem „Flower-Label“ oder „TransFair“- Siegel bereits zum Angebot. Deutschland ist eines der wichtigsten Importländer für Schnittblumen.

Blumenfarmen, deren Produkte das Siegel tragen, haben sich verpflichtet, Existenz sichernde Löhne zu zahlen, Gewerkschaftsfreiheit zuzusagen und Sozialleistungen zu gewähren. Vorgeschrieben sind außerdem strenge Standards zum Schutz der Arbeiterinnen vor Pestiziden. Unabhängige Kontrolleure der beiden Sozialsiegel prüfen, ob die Farmen diese Sozial- sowie die strengen Umweltstandards umsetzen und einhalten.

„Der Kauf fair gehandelter Blumen hilft auch“, so Heuer weiter, „dem zunehmenden Lohndumping in den Produktionsländern sowie der Umweltzerstörung entgegen zu wirken.“ In diesem Zusammenhang verwies terre des hommes auf die Situation in Kolumbien. Durch die expandierende Blumenindustrie seien mehr als 6.000 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche in Plantagen umgewandelt worden. Die Blumenproduzenten hätten ein eigenes Label auf den Markt gebracht, das aber nur unzureichende Sozialstandards beinhalte. Die Produzenten würden in der Regel nur den gesetzlichen Mindestlohn zahlen und die Beschäftigungsverhältnisse zunehmend befristen. terre des hommes unterstützt die Forderung seiner Projektpartner, Mindestschutzvorschriften auch zum Gegenstand von Wirtschaftsabkommen zwischen den Andenstaaten und der Europäischen Union zu machen.

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