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Schmutziges Wasser kostet täglich fast 1.000 Kindern das Leben

UNICEF, Köln, 22 March 2015

Anlässlich des Weltwassertags fordert UNICEF, dass bis zum Jahr 2030 jeder Mensch überall auf der Welt sauberes Trinkwasser hat. Trotz großer Fortschritte haben 748 Millionen Menschen nach wie vor kein sicheres Wasser zur Verfügung, 90 Prozent von ihnen leben in Asien und Subsahara-Afrika. Besonders für Kinder in armen ländlichen Regionen ist das lebensgefährlich: Jeden Tag sterben fast 1.000 Kinder unter fünf Jahren an Durchfallerkrankungen, verursacht durch verschmutztes Trinkwasser, fehlende Toiletten und mangelnde Hygiene.

IRAQ, 2014. photo: UNICEF/Khuzaie

„Für uns ist es selbstverständlich, dass wir einfach den Wasserhahn aufdrehen und trinken können. Aber für viele Kinder in Entwicklungsländern ist es lebensgefährlich, ihren Durst zu stillen“, sagt UNICEF-Botschafterin Eva Padberg. „Deshalb setze ich mich zusammen mit UNICEF dafür ein, dass in Zukunft jede Familie auf der Welt Zugang zu sauberem Trinkwasser und Latrinen hat.“ Padberg hat auch die Kampagne „Wasser wirkt“ unterstützt, die UNICEF Deutschland jetzt nach drei Jahren erfolgreich abschließt.

Ende dieses Jahres laufen die sogenannten „Millenniums-Entwicklungsziele“ aus. Mit ihnen hatten sich die Vereinten Nationen unter anderem vorgenommen, die Zahl der Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser von 1990 bis 2015 zu halbieren. Dieses Ziel wurde sogar schon fünf Jahre vor Ablauf der Frist erreicht, 2,3 Milliarden Menschen haben seit 1990 Zugang erhalten. Nur in drei Ländern – der Demokratischen Republik Kongo, Mosambik und Papua Neuguinea – hat mehr als die Hälfte der Bevölkerung noch immer kein sicheres Trinkwasser. 

   
PALESTINE (STATE OF), 2014. photo: UNICEF/El Baba (left) / SYRIAN ARAB REPUBLIC, 2014 photo: UNICEF/Khabieh (right)

Die guten Durchschnittswerte verdecken jedoch große Unterschiede: Vor allem die ärmsten Familien, die in einer ländlichen Region im südlichen Afrika oder Asien leben, bleiben von dem Fortschritt bisher ausgeschlossen. Mädchen verlieren außerdem viel Zeit mit Wasserholen – Zeit, die ihnen zum Beispiel für den Schulbesuch fehlt. UNICEF schätzt, dass allein in Afrika die Menschen, vor allem Frauen und Mädchen, jedes Jahr 40 Milliarden Stunden mit Wasserholen beschäftigt sind.

UNICEF fordert deshalb, dass bis 2030 erstmals alle Menschen weltweit in ihren Häusern oder in der nahen Umgebung Trinkwasser und sanitäre Anlagen haben sollen. Auch Schulen und Krankenhäuser sollen einen Mindeststandard von Wasser, Latrinen und Hygieneregeln haben, um Krankheiten vorzubeugen. Das soll auch verbindlich in den neuen nachhaltigen Entwicklungszielen, die dieses Jahr von den Vereinten Nationen verabschiedet werden sollen, festgelegt werden.

Auch dank besserem Zugang zu Trinkwasser, sanitären Anlagen und Hygiene konnte die Kindersterblichkeit in den vergangenen Jahrzehnten halbiert werden. Die Zahl der Kleinkinder, die an Durchfallerkrankungen sterben, ist seit 2000 um 54 Prozent gesunken. Dennoch gehören Durchfallerkrankungen neben Lungenentzündungen weiterhin zu den häufigsten Todesursachen bei Kindern unter fünf Jahren weltweit.

Zum Weltwassertag schließt UNICEF Deutschland die erfolgreiche Kampagne „Wasser wirkt“ ab. Drei Jahre lang haben vor allem die 150 ehrenamtlichen UNICEF-Gruppen in ganz Deutschland auf das Menschenrecht auf Wasser aufmerksam gemacht und Spenden für Kinder in sechs Programmländer gesammelt. Insgesamt 700 Informationsveranstaltungen, Vorträge, Schülerläufe und Spendenaktionen haben ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen der Kampagne organisiert. He wasn’t able to aware that he was trafficked.

ERITREA, 2014.  photo: UNICEF/Pirozzi

What Naw Kwang and other 7 men were doing in Khongsi for the next months was logging, while his mother hasn’t received a single coin from her son for the next 3 months, which led mother to ask him : “You haven’t sent me money. Are you ok there?” When Naw Kwang asked the manager why they haven’t got paid for three months, the answer shocked them.

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