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Weltgesundheitstag 2006: Gemeinsam arbeiten für Gesundheit

Tönisvorst (ots), 04. April 2006

Jedes Jahr feiert die Welt den Weltgesundheitstag und erinnert daran, wie wichtig Gesundheit ist. In diesem Jahr lautet das Motto „Gemeinsam arbeiten für Gesundheit". Denn das Herz jedes Gesundheitssystems sind die Menschen, die sich um die Gesundheit anderer sorgen. Ohne sie funktioniert kein Gesundheitssystem. Doch die Arbeit in den Gesundheitsberufen ist fast überall in der Welt in der Krise. Im südlichen Afrika ist die Lage dramatisch. Tausende Ärzte, Hebammen und Krankenschwestern verlassen jährlich ihr Land, um in reicheren Ländern besser zu verdienen.

Die Folgen sind immens. Aids, Malaria und andere Krankheiten und die hohe Sterblichkeit von Müttern und Kindern können nicht effektiv bekämpft werden und lassen dem südlichen Afrika kaum eine Chance auf Entwicklung. Das hat die Weltgemeinschaft erkannt und dem Ziel „Gesundheit für alle Menschen" oberste Priorität eingeräumt. Der Weltgesundheitstag lenkt die Aufmerksamkeit auf die wirklichen Helden unserer Zeit: das sind Ärzte, Krankenschwestern, Pfleger und Hebammen, die trotz schwieriger Bedingungen bleiben und kranken Menschen helfen. Ohne sie lassen sich die Entwicklungsziele der Weltgemeinschaft nicht erreichen.

„Wir müssen die Menschen in den Gesundheitsberufen in den armen Ländern nach Kräften unterstützen", sagt Bernd Pastors, Vorstand der action medeor. „Ihre Arbeit ist das Wirkungsvollste, was die Menschheit aufzubieten hat gegen die weltweiten Gesundheitsprobleme unserer Zeit." action medeor unterstützt zusammen mit einheimischen Partnern Gesundheitsprojekte, in denen Gesundheitshelfer ausgebildet werden, versorgt Ärzte mit medizinischen Geräten und Medikamenten und führt Schulungen für Regierungs- und Industrieapotheker in Tansania durch. Außerdem treibt action medeor die Produktion von preiswerten Generika in afrikanischen Ländern voran.

„Es ist furchtbar Menschen sterben zu sehen, nur weil sie sich die medizinische Behandlung nicht leisten können“, sagt der Arzt Dr. Peter Jacka. Er arbeitet unter schwierigen Bedingungen in einem Township bei Kapstadt.
photo: obs/action medeor

 

Zum Beispiel Dr. Peter Jacka: Er hat sich zum Ziel gesetzt, HIV-infizierten Aidswaisen in einem Township bei Kapstadt medizinisch zu versorgen. Gleichzeitig nimmt er sich auch der anderen kranken Menschen in der Umgebung an. „Es ist furchtbar Menschen sterben zu sehen, nur weil sie sich die medizinische Behandlung nicht leisten können", sagt der Arzt. Er ist dankbar, dass er auch aufgrund der Unterstützung der action medeor diese Arbeit leisten kann.

Oder die thailändische Pharmazeutin Krisana Kraisintu: Keiner darf sterben, nur weil er zu arm ist, um sich die Medikamente kaufen zu können. Dieser Lebensaufgabe hat sich die medeor-Partnerin verschrieben. Auch dank ihrer Entwicklung eines Aids-Kombi-Präparats sind die Kosten für Aidsmedikamente drastisch gesunken. Das Medikament wird bereits im Kongo und in Tansania produziert. Ihr Ziel ist es, arme Länder in die Lage zu versetzen, lebenswichtige Medikamente selbst herstellen zu können.

Keiner darf sterben, nur weil er zu arm ist, um sich die Medikamente kaufen zu können. Dieser Lebensaufgabe hat sich die action medeor-Partnerin Krisana Kraisintu verschrieben.
photo: obs/action medeor

Menschen wie Jacka oder Kraisintu können überall arbeiten, aber sie haben sich entschieden, dort zu arbeiten, wo sie am meisten bewirken können. „Nur mit ihnen kann sich das südliche Afrika aus der Armutsfalle befreien", so Pastors, „denn erst Gesundheit schafft Entwicklung."

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