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WWF begrüsst neue Initiative des Kongo und fordert Unterstützung

UN-Umweltgipfel in Bonn (19. - 30. Mai): Mehr Schutz für Afrikas Regenwälder

27. Mai 2008

Der WWF begrüßt die am heutigen Dienstag auf dem UN-Umweltgipfel in Bonn vorgestellten Pläne der Demokratischen Republik Kongo, auf 13 bis 15 Millionen Hektar neue Schutzgebiete auszuweisen. Dabei handelt es sich größtenteils um Regenwälder. Das Gebiet entspricht der Größe Griechenlands. "Das Kongobecken ist eine der artenreichsten Regionen unseres Planeten. Es ist nicht leicht, in diesem krisengeschüttelten Land die Natur zu erhalten. Umso mehr freuen wir uns über jede neue Rettungsaktion. Es geht darum, die biologische Vielfalt für die Menschen zu erhalten", so Christoph Heinrich, Leiter Naturschutz beim WWF Deutschland.

Das Projekt soll unter anderem im Rahmen der von Bundesumweltminister Gabriel neu ins Leben gerufenen LifeWeb-Initiative finanziert werden. "Der Kongo ist auf die Hilfe Dritter angewiesen. Deutschland und weitere Industrieländer sind als Geldgeber gefordert. Jetzt muss sich zeigen, ob die seit langem geplante Kooperation zwischen Industrie- und Entwicklungsländern bei der Rettung der biologischen Vielfalt funktioniert", so WWF-Sprecher Heinrich.

Bereits heute steht ein Zehntel des Landes unter Schutz. Mit den neuen Gebieten erreicht die Regierung ihr Ziel, 15 Prozent der Landesfläche zu bewahren. Es entsteht eines der bedeutendsten und größten Netze für den Erhalt der tropischen Regenwälder, betont der WWF.

Die Demokratische Republik Kongo beherbergt auf ihrem Territorium die Hälfte des afrikanischen Tropenwaldes. Hier leben bedrohte Arten wie Waldelefanten, Gorillas und Bonobos. Die wachsende Bevölkerung, der Raubbau an den Wäldern durch die Holzindustrie und den Abbau von Bodenschätzen gefährden die biologische Vielfalt des Landes."Der WWF unterstützt die Demokratische Republik Kongo bei Planung, Einrichtung und Management der Schutzgebiete. Entscheidend ist, dass auch die indigene Bevölkerung einbezogen wird", so Andre Kamdem Toham, Kongo-Experte des WWF, der derzeit in Bonn am UN-Gipfel teilnimmt.

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