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Jeder Tropfen zählt - besonders für die Armen

Zum Weltwassertag am 22.März

Osnabrück, 21. März 2007
Zum Weltwassertag 2007 macht das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes darauf aufmerksam, dass Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser haben. "Private Freizeitparks in der indischen Metropole Mumbai verbrauchen jeden Tag Millionen Liter Wasser, während tausende Frauen in den Slums täglich stundenlang Schlange stehen müssen, um gerade einmal 20 Liter für eine ganze Familie zu bekommen", kritisiert George Chira, Leiter des Indienprogramms von terre des hommes. Die pro Kopf zur Verfügung stehende jährliche Wassermenge sei in dem asiatischen Land von 5.177 Kubikmeter im Jahr 1951 auf 1.865 Kubikmeter im Jahr 2000 zurückgegangen.


photo: Sang-Myung Lee

Für das Jahr 2025 werde erwartet, dass durchschnittlich nur noch 1.342 Kubikmeter pro Kopf und Jahr zur Verfügung stehen und dies, obwohl die indische Regierung zig Milliarden Euro staatliche Investitionen in Dämme und Bewässerungsprojekte investiert habe.

"Jeder Tropfen zählt, das Motto des Weltwassertages 2007, darf nicht zum Argument für die Privatisierung der Wasserversorgung werden", erklärte Wolf-Christian Ramm, Pressesprecher von terre des hommes. Beispiele wie in Mumbai zeigten, dass der Preis als Regulativ zur Senkung des Wasserverbrauchs nur bedingt hilfreich sei. Es müsse vielmehr darum gehen, mehr Verteilungsgerechtigkeit unabhängig  von der finanziellen Kaufkraft der Menschen herzustellen. Dies zeige der erfolgreiche Protest von Basisorganisationen in Bolivien gegen Tariferhöhungen nach der Privatisierung der öffentlichen Wasserwerke. In La Paz hatte die Elternvereinigung ADIA, eine terre des hommes-Partnerorganisation aus den Armenvierteln im Nordosten der Stadt, dagegen protestiert, dass Sozialeinrichtungen und selbstverwaltete Kindergärten von der lokalen Tochterfirma des französischen Konzerns "Suez Lynnonaise des Eaux" als Wirtschaftsbetriebe eingestuft wurden. Die Proteste hatten Erfolg. Nachdem der Konzern vor kurzem das Land verlassen hat, werden jetzt wieder niedrigere Tarife für Sozialeinrichtungen eingeführt. 

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