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Weltkindertag - ein Grund zum Feiern?

Regierungen müssen Kinderarmut bekämpfen

Hamburg, 20. September 2005

Heute wird in Deutschland der Weltkindertag gefeiert – für viele Kinder allerdings, vor allem in Entwicklungsländern, gibt es keinen Anlass zum Feiern. Denn sie leben in großer Armut. Und die Ergebnisse des jüngsten Gipfeltreffens der Vereinten Nationen zu den Millenniumszielen lassen nicht erwarten, dass sich das so bald ändern wird. Das Kinderhilfswerk Plan International fordert von den Regierungen weltweit ein stärkeres Engagement bei der Armutsbekämpfung – und zwar jetzt, erklärt Marianne M. Raven, die Geschäftsführerin von Plan Deutschland: „Die Staats- und Regierungschefs müssen heute etwas gegen die Armut auf der Welt tun. Nicht erst morgen. Die Aussagen des UN-Gipfels zur Armutsbekämpfung sind völlig unzureichend. Statt konkrete Ziele und Maßnahmen zu definieren, werden zum wiederholten Mal nur Absichten bekundet.“

In der Erklärung von New York bekräftigen die UN-Mitgliedsstaaten zwar die Millenniums-Entwicklungsziele. Danach soll die Armut weltweit bis 2015 halbiert, die Kindersterblichkeit um zwei Drittel verringert und allen Kindern eine Grundschulbildung ermöglicht werden. Doch es ist bisher zu wenig erreicht worden, kritisiert Plan. Ein Grund dafür: Es fehlt – auch in Deutschland - eine verbindliche Vorgabe, die öffentliche Entwicklungshilfe auf 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern.

Der Weltkindertag ist 1954 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen worden, um auf die Lage von Kindern aufmerksam zu machen und über deren Rechte und Bedürfnisse zu informieren. Marianne M. Raven: „Wir fordern die Politiker auf, den Kindern zuzuhören, sie in ihre Entscheidungen einzubeziehen und ihre Bedürfnisse zu respektieren. Wer könnte der Welt besser erzählen, was Kinder brauchen, als sie selbst?“

Plan appelliert an die Politik, mehr für eine gesunde Entwicklung und die Bildung der Kinder weltweit zu tun. „Wenn wir nicht heute etwas gegen das große Ausmaß an Kinderarmut tun, wird die Quittung dafür später umso drastischer sein. Arme, schlecht ernährte Kinder ohne Schulbildung werden später arme, oftmals kranke und weitgehend ungebildete Erwachsene sein“, sagt Marianne M. Raven, „Kinder sind unsere Zukunft. Sie sind die künftigen Entscheidungsträger – in den Familien, Gemeinden, auf nationaler und internationaler Ebene. Wenn sie nicht in Würde aufwachsen und mit Respekt behandelt werden, dann werden
sie später auch kaum die Rechte anderer Menschen respektieren.“

Plan International
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