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Unteilbare Eine Welt

Wie unsere Welt aussieht (Teil 1)

SEZ, Oktober 2006

Die Menschen

1975 lebten gut ein Drittel aller Menschen in Städten - 2050 werden es zwei Drittel sein. Vor allem in den Entwicklungsländern verlassen immer mehr Menschen die ländlichen Gebiete. 2015 wird es voraussichtlich 27 Megastädte mit mehr als 10 Millionen Einwohnern geben, 23 davon in den Entwicklungsländern. Die Probleme sind gewaltig: eine Stadt wie Kalkutta muss schon heute mit täglich über 7.000 Tonnen Lebensmittel versorgt werden.


Infoausstellung in der Kopfklinik/ Heidelberg "Unteilbare Eine Welt", photo: Su-Kyung Han
photo: Su-Kyung Han

Auf der Erde lebten 2002 rund 6,2 Milliarden Menschen - rund 81 Prozent davon in Entwicklungsländern. Mittlere Prognosen der UNO rechnen für 2025 mit 8 Milliarden und im Jahr 2100 mit rund 11 Milliarden Menschen.

Familienplanung ist wichtig, doch rund 350 Millionen Frauen haben keinen Zugang zu sicheren Verhütungmethoden. In vielen afrikanischen Ländern bekommen Frauen auch heute noch 6 bis 8 Kinder - der weltweite Durchschnitt liegt bei 2,8 Kindern.

Grundbedürfnisse

Nahrung, Wasser, Bildung und Gesundheit, Kleidung, Unterkunft und Arbeit - über eine Milliarde Menschen können ihre wichtigsten Grundbedürfnisse nicht stillen. Zwar steht statistisch gesehen weltweit noch immer genug Nahrung zur Verfügung, aber viele Menschen sind zu arm, um für sich und ihre Kinder ausreichend Lebensmittel kaufen zu können. Zudem werden etwa 40 Prozent der Getreideernte als Viehfutter eingesetzt - dabei bleibt von ursprünglich 10 Kalorien in der pflanzlichen Nahrung nur etwa eine im Fleisch übrig.

Etwa ein fünftel der Menschheit hat keinen Zugang zu sauberen Wasser - vor allem in ländlichen Gebieten. Verunreinigtes Trinkwasser und fehlende sanitäre Einrichtungen sind der Hauptgrund dafür, dass jährlich etwa 17 Millionen Menschen an Infektionen und Parasitenbefall sterben. In Afrika gibt es zudem durchschnittlich nur 16 Ärzte pro 100.000 Einwohner (zum Vergleich: in Deutschland sind es über 300 Ärzte auf 100.000 einwohner).

Aids - Krankheit der Armen

Weltweit sind über 40 Millionen Menschen mit HIV infiziert. Über 25 Millionen sind bereits gestorben. Jährlich wird derzeit mit 5 Millionen neuen Infektionen gerechnet. Rund 70 Prozent aller Aids-Kranken leben in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara. in manchen dieser Länder ist ein Drittel aller Erwachsenen zwischen 15 und 49 Jahren HIV-positiv. Bis zum Jahr 2010 werden etwa 40 Millionen Kinder ihre Eltern durch Aids verloren haben. Besonders verheerend für die Versorgung der Familien ist der hohe Anteil betroffener Frauen.

Die Krankheit wirft auch die Wirtschaft vieler Länder zurück. Einer Studie der Harvard Universität zufolge hat Aids - volkswirtschaftlich betrachtet - bereits mehr als 500 Milliarden Dollar gekostet. Für Vorbeugungsprogramme und für die Versorgung der Kranken in den Entwicklungsländern werden weltweit nur etwa 2 Milliarden Dollar jährlich aufgebracht.

Wettlauf um Nahrung

Seit einigen Jahren stiegen die Erntemengen kaum noch. Bei wachsender Bevölkerungszahl und kaum noch neuen Anbauflächen sinkt die Ackerfläche pro Einwohner stetig. Sollen die voraussichtlich 8 Milliarden Menschen im Jahr 2025 ausreichend ernährt werden, muss die Produktion von Nahrungsmitteln weltweit verdoppelt werden.

 
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