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Immer mehr Hartz IV und Suppenküche statt Dritte Welt

Medienpreis der Kindernothilfe

Duisburg, 04. Juli 2006
photo: knh, Fank Schultze
Elf Journalisten sind für den Medienpreis "Kinderrechte in der Einen Welt" der Kindernothilfe-Stiftung nominiert. Der Preis wird zum achten Mal vergeben und zeichnet Beiträge aus, die in besonderer Weise Kinderrechtsverletzungen zur Sprache bringen. Gegenüber den letzten Jahren fällt auf, dass immer mehr Journalisten Themen aus dem Inland einreichen: 21 von 58 Wettbewerbsbeiträgen machen Kinderschicksale zwischen Hartz IV und Suppenküche zum Thema. Die Kindernothilfe-Stiftung gibt die Gewinner am 10. November in Berlin bekannt. Jeder Preis in den Gattungen Print, Foto, TV sowie Hörfunk ist mit 2.500 Euro dotiert. Teilnehmen können Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Nominiert sind:


In der Sparte Print:
"Das böse Kind"  von Fiona Ehlers (Der Spiegel)
"Kerstin, nicht erziehungsfähig" von Christina Bülow (Brigitte)
"Schweres Los" von Jörg Burger (Die Zeit)

Foto:
"Lasset die Kinder zu mir kommen" von Anne Schönharting (Stern)
"Die Frau, die Kindersoldaten Frieden gibt" von Frank Schultze (Brigitte)
"Baby Hospital Bethlehem" von Meinrad Schade (Kinderhilfe Bethlehem)

TV:
"Lisandro arbeitet" von Manuel Fenn (ZDF)
"PuR: Kinderarbeit" von Tim Engelmann (KI.KA)
"Die Kinder der Mörder" von Ariane Reimers (WDR/ ARD)

Hörfunk:
  "Kompass - Hilfe für Kinder alkoholkranker Eltern" von Dr. Dörte Hansen (NDR)
"Das war wie ein Grenzübertritt" von Mirko Schwanitz (rbb)

Die Preisverleihung in der Landesvetretung NRW moderiert Sonia Mikich ("Monitor"). Laudatoren sind Dr. Claus Kleber (ZDF), Eva Mattes (Tatort u.a.), NRW-Minister Armin Laschet sowie Christina Rau. Sie ist auch Schirmherrin der Preises. Musikalische Gäste sind die Erfolgs-Band Reamonn und die Sängerin und Bestseller-Autorin Senait Mehari. Der Jury gehörten in diesem Jahr an: Bernhard Borgeest (Focus), Volker Lensch (Stern), Dr. Franz Kössler (ORF), Iris Mainka (Die Zeit) sowie Ralph Sina (WDR 2).

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